Mieten oder kaufen – das ist hier die Frage, die sich inzwischen immer mehr Menschen stellen. Die Preise steigen und das nicht nur in Leipzig. Sowohl für die Mieten als auch beim Kauf ist es deutlich spürbar. Wer hoffte, dass die jahrelange Niedrigzinspolitik sich nur auf die Kaufpreise auswirkt, der liegt falsch. Aber sehen wir uns diesen Mechanismus kurz genauer an.


Wer Geld hat, das er gerne anlegen möchte, weil es für ihn arbeiten soll, hatte vor zehn oder zwanzig Jahren diverse Möglichkeiten. In Form von Aktien, Anleihen, oder Beteiligungen. Wer sich nicht mit seinem Geld beschäftigte und es einfach dort ließ, wohin es überwiesen wurde, machte zwar nicht alles richtig, aber auch nicht wirklich alles falsch. Denn Zinsen sorgten für eine stete Vermehrung des Geldes. Die gibt es heute in den meisten Bankhäusern auch noch, aber es könnte jedoch sein, dass diese Zeiten bald vorbei sind. Denn jede Bank ist per Definition dazu gezwungen, Geld zu erwirtschaften. Sonst kann auch sie ihre Mitarbeiter nicht bezahlen und schon gar keine Gewinne erwirtschaften.

Negativzins statt Dividenden

Durch die Gazetten geistert also immer wieder eine neue Möglichkeit für die Banken, ihr Geld zu verdienen: Die Rede ist vom Negativzins. Das bedeutet für den Sparer, dass er sein Geld nicht nur der Bank zur Verfügung stellt, und sie damit arbeiten kann. Nein, im Falle des Negativzinses verlangt die Bank Entlohnung für das Verwahren Ihres Geldes, was auf dem Konto liegt. Verdrehte Welt. Wer sich damit beruhigt, dass das eigene Geld auf dem Konto immer noch am sichersten ist, liegt aber falsch. Denn längst liegen die Bankzinsen, also das Geld, was der Bankkunde von der Bank für sein Geld erhält, unter der Inflation. Zur Erinnerung: Die Inflation ist die tägliche Geldentwertung, im Wesentlichen dadurch bestimmt, wie die Konsumpreise im Land steigen. Klingt auf den ersten Blick dramatisch, ist es aber nicht. Denn eine leichte Inflation ist besser als ihr Gegenteil, die Deflation.

Wenn das Geld weniger wird

Greift eine Deflationsie, werden die Konsumgüter im Land billiger. Was gut klingt, schadet dem Wohlstand, denn die Kunden greifen nicht mehr zu. Sie halten Ihr Geld zurück, weil sie wissen, dass das gleiche Produkt übermorgen noch günstiger sein wird, als heute. Wer also sein Geld auf der Bank liegen lässt, gibt es der Vernichtung preis. Denn Tag für Tag sinkt die Kaufkraft dieses Geldes, wenn die Inflationsrate über dem Zinssatz der Bank liegt.
Sinkende Zinsen bedeuten auf der anderen Seite aber günstigere Bedingungen für Kredite. Noch nie ließen sich Immobilien so günstig finanzieren, wie heute.

Betongold lässt die Preise steigen

Das hat indirekt Auswirkungen auf die Immobilienpreise. Heute stehen mehr denn je Immobilien für eine der soliden Geldanlage offen. Wer also Geld anlegen möchte, in der Hoffnung, dass er in fünf, zehn oder zwanzig Jahren einen Mehrwert sein Eigen nennen kann, investiert in Immobilien. In aufstrebenden Metropolen wie Leipzig geht diese Rechnung auf. Sie wirkt sich aber in weiter steigenden Preisen für Grundstücke, Wohnungen und Häuser aus. So viel zu den Rahmenbedingungen und Grundlagen.

Mieten oder Kaufen trotz steigender Preise?

Trotz dieser Spirale sind die Ergebnisse eindeutig. Wer kauft, wohnt günstiger, als wenn er mietet. Wie auch immer Sie sich entscheiden, wir unterstützen Sie bei beiden Vorhaben. Wir sind Ihr Makler in Leipzig und Umgebung.

Vertrauen Sie der Nummer 1 in Leipzig

Wir sind aus gutem Grund die Nummer 1 bei Immobilien in und um Leipzig. Vertrauen auch Sie uns, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir unterstützen Sie bei allen Fragen rund um schöne Immobilien in Leipzig.

 

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